Herstellung von Scherbeneis mit umweltfreundlichen Kältemitteln: MAJA kann es!

MAJA-Scherbeneiserzeuger können auch mit natürlichen Kältemitteln Ammoniak R717 und Kohlendioxid R744 betrieben werden. Damit sind sie nahtlos in alle Frischekonzepte einzubinden, die auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.
Jeder Hersteller und Betreiber von Kälteanlagen muss sich der Diskussion um umweltverträgliche Kältemittel früher oder später stellen, zumal die Gesetzgebung mittelfristig Einschränkungen in diesem Bereich in Aussicht stellt. Gut, dass MAJA hier jetzt schon Lösungen bieten kann mit zwei umweltfreundlichen Innovationen, die den Einsatz von CO2- und NH3-betriebenen Systemen ermöglichen.
Die Kältemittel Kohlendioxid und Ammoniak bestehen aus den Elementen Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff und gehören damit zum Gasgemisch, das natürlicherweise in der Erdatmosphäre vorhanden ist. Sie haben so gut wie keinen Einfluss auf die Zerstörung der Ozonschicht und den Treibhauseffekt, wie dies bei den herkömmlichen FCKW-haltigen Kältemitteln der Fall ist.
Ammoniak und Kohlendioxid als umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Kältemitteln
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Kältemittel |
ODP |
GWP |
R 404 A |
0 |
3260 |
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Ammoniak (NH3) |
0 |
0 |
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Kohlendioxid (CO2) |
0 |
1 |
Exzellenter Wirkungsgrad beim Direktbetrieb mit Ammoniak R717
Speziell im Industriebereich zeigt sich ein deutlicher Trend zum wiederentdeckten Ammoniak als umweltfreundliches Kältemittel. Einige Unternehmen betreiben ohnehin eine NH3-Kälteverbundanlage, in die sich ammoniakgekühlte Scherbeneismaschinen natürlich problemlos integrieren lassen. Der Nachfrage solcher Betriebe kann MAJA mit großen Kapazitäten zwischen 7.500 und 15.000 kg Tagesleistung nachkommen. Die MAJA-Technik bedient sich hierbei nicht mehr eines zwischengeschalteten Solekreislaufes, sondern funktioniert im Direktbetrieb, der einen erheblich größeren Wirkungsgrad bietet.
Die Eiserzeuger der NH3-Baureihe sind mit modernster Regelungstechnik ausgestattet. Hierzu gehören zum Beispiel:
· elektronische Verdampfungsdruckregelung
· NH3-Gassensorik
· Spannungs-Notversorgung für gezieltes Abschalten der Maschine auch bei spontanem Spannungsausfall
Wissenswertes über Ammoniak (NH3, R 717)
Seit über 100 Jahren hat sich Ammoniak als Kältemittel in Industriekälteanlagen bewährt. Es ist ein farbloses, unter Druck verflüssigtes Gas mit stechendem Geruch. Als Kältemittel ist es unter der kältetechnischen Bezeichnung R 717 (R = Refrigerant) im Handel. Zur Verwendung in der Kältetechnisch wird es synthetisch hergestellt. NH3 hat kein Ozonabbaupotenzial (ODP = 0) und keinen direkten Treibhauseffekt (GWP = 0). Der Beitrag zum indirekten Treibhauseffekt ist im Vergleich gering, Dank der hohen Energieffizienz. Ammoniak ist bedingt brennbar und wird als schwer entzündlich eingestuft. Es ist giftig, besitzt aber einen charakteristischen, stechenden Geruch mit hoher Warnwirkung: Bereits ab einer Konzentration von 3 mg/m² in der Luft wird es wahrgenommen, also lange vor einer gesundheitsschädlichen Konzentration (> 1750 mg / m²). Ammoniak ist des Weiteren leichter als Luft und steigt deshalb schnell auf.
>> Zur Produktübersicht Scherbeneiserzeuger zum Direktbetrieb mit Kältemittel NH3 (R717)
Viele Supermärkte schwören auf CO2-Kältetechnik
Bei den Supermärkten geht der Trend deutlich zu CO2 als umweltfreundliches Kältemittel. MAJA führt im Programm eine Baureihe mit Leistungen von 500 bis 3.800 kg pro Tag. Der direkte CO2-Betrieb bringt den höchsten Wirkungsgrad und damit bis zu 30 % mehr Eisleistung im Vergleich zu konventionellen Kältemitteln. Alle Scherbeneismaschinen für CO2-Betrieb sind serienmäßig mit elektronischem Expansionsventil ausgestattet.
Wissenswertes über Kohlendioxid
Kohlendioxid ist in der Kältetechnik unter der Bezeichnung R 744 bekannt. Es hat sich seit dem 19. Jahrhundert in der Kältetechnik bewährt. Dabei handelt es sich um ein farbloses, unter Druck verflüssigtes Gas mit schwach säuerlichem Geruch/Geschmack. Es besitzt kein Ozonabbaupotenzial (ODP = 0). In der Verwendung als Kältemittel in geschlossenen Kreisläufen hat es mit GWP = 1 einen vernachlässigbaren direkten Treibhauseffekt. Es ist nicht brennbar, chemisch inaktiv und schwerer als Luft. Auf den Menschen wirkt Kohlendioxid erst bei hohen Konzentrationen narkotisierend und erstickend. CO2 kommt in sehr großen Mengen in der Natur vor.
>> Zur Produktübersicht Scherbeneiserzeuger zum Direktbetrieb mit Kältemittel CO2 (R744)






